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Wie Hyundai durch globale Technik-Schulungen die Servicequalität von morgen sichert

Wie das Unternehmen mitteilte, hat Hyundai Motor Ende September 28 Servicetalente aus acht Ländern nach Südkorea eingeladen, um sie an den neuesten Technologien der Marke zu schulen — und für jeden…

Wie Hyundai durch globale Technik-Schulungen die Servicequalität von morgen sichert

Wie das Unternehmen mitteilte, hat Hyundai Motor Ende September 28 Servicetalente aus acht Ländern nach Südkorea eingeladen, um sie an den neuesten Technologien der Marke zu schulen — und für jeden, der einen Hyundai fährt oder mit dem Gedanken spielt, sich bald ein gebrauchtes E-Auto der Marke zuzulegen, ist diese Meldung weit mehr als eine freundliche PR-Einladung. Was dort vom 14. bis 18. September auf dem Lehrplan stand, entscheidet nämlich durchaus mit darüber, wie gut Ihr Fahrzeug in fünf oder zehn Jahren noch betreut wird.

Was eine gute Werkstatt wirklich ausmacht

Geschult wurden 18 Studierende und zehn Ausbilder aus industrienahen Bildungspartnerschaften in Nepal, Indien, den Philippinen, Thailand, Malaysia, der Türkei, Polen und Singapur. Drei Tage lang standen nicht nur die Grundlagen von Elektrofahrzeugen auf dem Plan, sondern auch Batterietechnik, Fahrzeugkommunikation, Ladesysteme, die E-GMP-Plattform und moderne Fahrerassistenzsysteme, kurz ADAS. Wie das Unternehmen weiter mitteilt, war das Programm bewusst so aufgebaut, dass die Teilnehmenden tatsächlich selbst Hand anlegen durften — sie arbeiteten mit echten Bauteilen und Geräten, nicht nur mit Folien und Diagrammen. Genau dieses Anfassen und Ausschwitzen kennen wir aus jeder guten Werkstatt, und genau deshalb ist es beruhigend zu hören, dass Hyundai hier offenbar denselben Weg geht: Wer später einmal am HV-System messen soll, der muss vorher auch selbst eine Hochvoltklemme in der Hand gehabt haben.

Was das für die Werkstatt um die Ecke bedeutet

Im Anschluss an die Schulung besuchten die Teilnehmenden zwei Tage lang zentrale Standorte des Konzerns — vom Stahlwerk in Dangjin über das Werk in Asan bis zum High-Tech-Center und dem Hyundai Motorstudio in Goyang. Wer also später einmal als Kundin oder Kunde in einer Vertragswerkstatt sitzt und eine knifflige Diagnose erklärt bekommt, profitiert indirekt von diesem Programm: Die zehn Ausbilder sollen das Gelernte in ihren Heimatländern in Hyundai-spezifische Curricula einfließen lassen, die 18 Studierenden gehen zurück in den automobilen Service und könnten mit etwas Glück später auch in europäischen Betrieben des Konzerns auftauchen. Wie Senior-Vizepräsident Kang Beom-seok laut der Mitteilung des Unternehmens betont, versteht man bei Hyundai die Förderung solcher Servicetalente als tragenden Pfeiler der internationalen Kundentreue und kündigt an, das Programm auch künftig auszubauen.

Was Sie beim nächsten Werkstattbesuch tun können

Wenn Sie also in den kommenden Monaten mit Ihrem Hyundai — egal ob klassischer Verbrenner, Hybrid oder reines E-Auto auf E-GMP-Basis — zur Inspektion müssen, dann lohnt sich ein ganz einfacher Satz an der Annahme: Fragen Sie ruhig einmal nach, welche Weiterbildungen die Mechanikerin oder der Mechaniker zuletzt absolviert hat. Gerade bei ADAS-Kalibrierungen nach einer Windschutzscheibenerneuerung, bei Software-Updates oder bei der HV-Batteriediagnose hat sich in den letzten Jahren so viel getan, dass eine Werkstatt ohne regelmäßige Schulung schnell an ihre Grenzen stößt. Hyundai gibt mit seinem Programm ein deutliches Signal, dass das Thema nicht dem Zufall überlassen bleibt — und das dürfen Sie als Kunde ruhig auch einfordern, am besten gleich beim nächsten Reifenwechsel.

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