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Sommer-Check für Ihr Auto: So vermeiden Sie Pannen nach der Hitzewelle

Sommerhitze, Stau und ausgetrocknete Gummis – das ist die Mixtur, die Ihrem Auto in diesem Jahr alles abverlangt hat.

Sommer-Check für Ihr Auto: So vermeiden Sie Pannen nach der Hitzewelle

Die Georgia Clean Air Force, die im Großraum Atlanta für die Abgasuntersuchung zuständig ist, rät jetzt zu einem ehrlichen Blick unter die Haube, bevor aus Spätsommer Herbst wird und sich aus kleinen Problemen große entwickeln.

Was ein heißer Sommer im Auto hinterlässt

Hitze ist für ein Fahrzeug Schwerstarbeit: Das Kühlsystem läuft am Limit, die Gummis – ob Reifen, Dichtungen oder Wischerblätter – werden weich und spröde zugleich, und wer im Stau stand, kennt das Bild, wenn die Motortemperatur kriecht und unter der Haube ein Geruch entsteht, der nicht mehr nach gesundem Blech riecht, sondern nach überlastetem Kunststoff. Michael Odom, Leiter der Umweltabteilung in Georgia, bringt es auf den Punkt: „Regelmäßige Wartung hält das Fahrzeug nicht nur zuverlässig am Laufen – sie schützt alle, die mit uns die Straße teilen." Das klingt fast zu einfach, hat aber einen handfesten Hintergrund, denn viele Probleme, die im Herbst plötzlich als Panne auftauchen, kündigen sich Wochen vorher leise an – wenn man hinschaut.

Ein Samstagmorgen, fünf Stationen, ein ehrlicher Blick

Fangen Sie mit dem an, was Sie sehen können, denn da verrät sich das Auto am ehesten: Reifenprofiltiefe prüfen, ungleichmäßigen Verschleiß suchen, sichtbare Beschädigungen an Flanke und Felge begutachten – das allein dauert keine fünf Minuten und zeigt, ob ein Reifen noch durch den Winter trägt oder ob er besser jetzt auf den Prüfstand kommt, bevor sich aus einem kleinen Schnitt ein gefährliches Rostnest entwickelt. Dann der Blick nach vorn: Scheinwerfer, Bremslicht, Blinker und Warnblinkanlage kurz durchschalten, am besten mit einer zweiten Person, die hinter dem Auto steht und Ihnen Rückmeldung gibt. Unter die Haube gehört ein ehrlicher Blick auf den Kühlwasserstand, das Motoröl sowie Brems-, Scheibenwisch- und, wo vorhanden, Getriebe- und Servolenkungsflüssigkeit – immer auf den Stand, den der Hersteller vorsieht, nicht nach Gefühl auffüllen. Wischerblätter, die nach der Hitzephase Schlieren ziehen, gehören ersetzt, und wenn die Bremse beim Tritt aufs Pedal quietscht, kratzt oder sich plötzlich anders anfühlt als noch vor zwei Wochen, ist das kein Fall mehr für den Hof, sondern für die Werkstatt. Zu guter Letzt: Schauen Sie nach offenen Rückrufaktionen für Ihr Fahrzeug – die Reparatur ist in der Regel kostenlos und beseitigt manchmal genau den Mangel, der Sie seit Monaten nervt.

Was im Herbst auf Sie wartet – und warum sich der Aufwand jetzt lohnt

Dass ausgerechnet parallel eine ganze Reihe weiterer Wartungslisten kursieren, ist kein Zufall: Wer im Winter noch sicher unterwegs sein will, kommt um die Vorbereitung im Herbst nicht herum, und die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Die zuständige US-Verkehrssicherheitsbehörde geht davon aus, dass sich im Jahr 2023 etwa 320 tödliche Verkehrsunfälle und mehr als 22.000 Verletzte auf winterliche Bedingungen mit Schnee und Eisglätte zurückführen lassen – Werte, die sich nicht schönreden lassen und die zeigen, wie viel eine gut vorbereitete Karosserie wert ist. Übertragen Sie das auf unseren Herbst mit Nässe, Laub und dem ersten Frost, dann zeigt sich: Wer jetzt Bremsen, Reifen und Beleuchtung im Griff hat, fährt mit dem ersten kühlen Morgen einfach ruhiger. Und falls Ihnen beim Lesen ein Verdacht kommt, den Sie seit Wochen vor sich herschieben – nehmen Sie ihn ernst. Eine halbe Stunde am Samstag ist billiger als jeder Abschleppdienst, und ehrlich geprüft schläft es sich hinterher einfach besser.

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